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Produktion

Wir lassen die fairjeans in Polen nähen. Warum in Polen? Walter, einer der Gründer und Gesellschafter von fairjeans, kommt ursprünglich aus Polen und hat gute Kontakte. Er lebt zwar mit seiner Familie schon seit über 20 Jahren in Deutschland, aber er weiß wie die Menschen dort denken und leben. Faire Produktion erkennt man am besten, wenn man vor Ort ist, deshalb fahren wir regelmäßig zu unseren Produzenten nach Polen.


Man kann eigentlich sehr leicht feststellen, ob die Produktion dort wirklich fair ist. Man fragt nämlich nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den von uns beauftragten zertifizierten Produktionsbetrieben, ob es ihnen dort gut geht und ob sie wirklich faire Arbeitsbedingungen und Löhne haben. Man fragt auch sonstige Menschen im Ort, Menschen die man zufällig trifft wie den Krämer oder die Leute in der Ortskneipe. Das haben wir gemacht und das machen wir auch in Zukunft. Und immer wenn wir die Menschen vor Ort gefragt haben, kam die Botschaft: ja, in dieser Fabrik, die Sie ansprechen, da würden fast alle hier gerne arbeiten. Diese Fabrik zahlt höhere Löhne als üblich, die Mitarbeiter dort werden gut behandelt.


Weil wir jederzeit unangemeldet die Produktionsbedingungen unserer Jeans prüfen können - und weil Walter aus Polen kommt - deshalb lassen wir unsere Jeans dort in den GOTS-zertifizierten Werkstätten nähen. Zudem sind dadurch die Transportwege kurz. Wir sind keine Fans von Ware die um die halbe Welt reist, bevor sie bei uns verkauft wird. Viele Bio-Jeans werden in Asien genäht. Das mag günstiger sein, weil die Löhne dort niedriger sind und es muss auch vom sozialen nicht grundsätzlich schlechter sein, weil auch die Lebenshaltungskosten niedriger sind. In der Regel  ist es allemal besser, eine Bio-Jeans aus Asien, als eine konventionelle Jeans zu kaufen.


Aber wir wollen jederzeit spontan bei unseren Produzenten vorbeischauen können. Das ist uns wichtig. Außerdem kommt Walter auf diese Art auch immer mal wieder in sein Heimatland - und kann uns dabei dessen richtig schöne Landschaften, Städte und sehr gastfreundliche Menschen zeigen. Und wenn wir mal nicht dabei sind, kann er uns leckere Sachen aus seiner Heimat mitbringen.