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Bio-Baumwolle

Alle von uns entwickelten und angebotenen Waschungen der fairjeans sind aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle. Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist das führende Siegel für die nachhaltige Herstellung von Textilien. Der Standard ist weltweit anerkannt und beinhaltet strenge ökologische und soziale Richtlinien, die über alle Verarbeitungsschritte hinweg überprüft und dokumentiert werden.

Kontrolliert biologisch angebaute Bauwollte umfasst:

den Verzicht auf gentechnisch verändertes Saatgut, natürliche Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen, den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger, die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und des ökologischen Gleichgewichts, die sinnvolle und sparsame Verwendung von Wasser, Ernte ohne Entlaubungsmittel

 

Anbau

Bio-Baumwolle beansprucht weitaus weniger Wasser als konventionell angebaute Baumwolle. Das liegt daran, dass bei Bio-Baumwolle komplett auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet wird und stattdessen natürliche Dünger zum Einsatz kommen. Dadurch steigt langfristig der Humusanteil im Boden und dieser kann größere Wassermengen speichern.

Schädlinge

Leider ist es so, dass Bio-Baumwoll- wie auch konventionelle Baumwoll-Pflanzen sehr häufig von Schädlingen befallen werden. Um diese zu bekämpfen werden beim Anbau von Bio-Baumwolle ausschließlich natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet. Diese schaden weder der Gesundheit des Bauern, der sie verwendet, noch der Natur und dem Grundwasser.

Ernte

Nach etwa acht bis neun Monaten kann die Bio-Baumwolle geerntet werden. Beim konventionellen Anbau wird die Baumwolle mit chemischen Entlaubungsmitteln besprüht, die die maschinelle Ernte erleichtern. Um das zu vermeiden wird Bio-Baumwolle stets von Hand gepflückt. Leider aber ist es immer noch so, dass der Anteil der Bio-Baumwolle nur rund 1,0% der weltweit angebauten Masse an Baumwolle ausmacht. Mit der fairjeans tragen wir dazu bei, das zu ändern. Natürlich wissen wir, dass wir nicht von heute auf morgen den weltweiten Jeansmarkt umkrempeln werden. Aber jede verkaufte fairjeans bedeutet letztlich ein Stück Ausweitung des Bio-Baumwoll-Anbaus. Das ist doch schon mal was.